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testen Edellcuten unter den Protestanten , den selbst die Ka-tholiken schätzten. Der Ävimral schob dieses Unglück, indemer davon mit dem König sprach, ver wenigen Verschwiegen-heit des StaatSraths zu. Karl IX. ließ durch Mor.doucet,/einen Residemen ui den Niedertcmecn, von dem Hci^vg vonAlba die Französisch protestantische!. Edel'eure z>rrückkvroer»,Wilche zu Gefangnen gemache waren. Le- ' 1 'Irou, 1572. I. 51.
62.
Renat von Viraguc, Bischof von Lavaur, in der FolgeKardinal. "Er war damals nur noch Siegelbewahrer, unswurde erst in den, felgenden Jahre Kanzler, nachdem VerKanzler von 1 ' HopimI gestorben war.
6z.
Sie hatte ihr Quartier bey Karl Gailtart, dem Bischofvon Chartres, einen Mann, dem man wegen des Calvinis-muö in großem Verdacht hatte. Hier bekam sie einige Lagenach ihrer Rückkehr von BloiS, wohin sie dem Hofe gefolgtwar, ein heftiges anhaltendes Fieber, und starb daran denfünften Tag. Ueber die Ursach ihres Todes sind die Meinungensehr verschieden. Etoile, Anbigne' und alle Calvinisten entschei-den für das Gift, und sagen, daß sie eS von einem FlorentinerNamens Renat, dem Parfümeur der Königin Mutter, durchein Paar Handschuh bekam. De Serres giebt zu verstehen,daß bey der Oefnung ihrer Leiche die Aerzte Befehl hatten,das Gehirn, wohin das Gift sich geworfen hatte, unberührtzu lassen. Le Grain widerspricht ihnen, und behauptet mitvielen andern, daß sie am Seitenstechen starb, weil sie sichHey den Vorbereitungen zu dem Beilagcr ihres Sohns erhitztund nachher geärgert hatte, weil man sie nölhiqre am frohn-leichnamstage, als das Sakrament vorbcy getragen wurde,Tapeten auszuhängeu. La Popeliniere hebr allen Verbackedes Giftes; Perefixe ist seiner Meinung! De Thou ver-sichert, daß Karl IX. befohlen habe, man solle dcn Kopf sogut als dcn übrigen Körper öfnen, und daß, wenn die Aerz-te cs nicht khaten, dieses deswegen geschah, weil sie sogleichdie wahre Ursach ihres Todes in einem G-uchwür, das sie imLeibe hatte, entdeckten. Das sagt auch Matthieu.
64.
Peter Pite von Villemur.
65. Dieß