Xl. V n l Gesch. d. ftanzös. Unruhen
gung anzusteüen. Zu diesem Ende beriefen die Ml-nister die Prinzen des Geblüts, den hohen Adel, ^die Ordensritter und die vornehmsten Magistrats- ^
Personen nach Fontainebleau, wo jene wichtigenMaterien verhandelt werden sollten. Diese Ver-
Mißtrauen der Bourbons ihnen nicht erlaubte, dar-auf zu erscheinen, und die übrigen Anführer der
lung mitbrachten, und durch ein zahlreiches, gewaff- ^ ;
netes Gefolge die Gegenpartei) in Verlegenheit setz- Vten. Aus den nachherigen Schritten der Minister j Wmöchte man den Argwohn der Prinzen für nicht so ! ^ ^
sammlung nur als einen Staatsstreich der Guisen ^ ibetrachteten, um hie Häupter der Mißvergnügten dnHohne Blutvergießen in Einer Schlinge zu fangen. HkttiDa die gute Verfassung ihrer Gegner diesen An- Wischlag vereitelte, so gieng die Versammlung selbst in Wunnützen Formalitäten und leeren Gezänken vor<über, und zuletzt wurden die streitigen Punkte bis
sammlung erfüllte aber weder die Erwartung derNation noch die Wünsche der Guisen, weil das ^
mißvergnügten Partey, die den Ruf niclI wohlausschlagen konnten, den Krieg auf die Versamm-
ganz ungegründet halten, welche diese ganze Ver- j ^