XIV Universalhistorische Ueberstcht rc.
s» gänzlich durch sie gemißhandelt wurden? Die^ses doppelte Uebel vermochte das Schicksal zu hebenwenn es den anarchischen Geist der Großen ausser-halb des Staats beschäftigte, und durch die Ab-wesenheit derselben dem gedrückten Volke Muchgab, sich von seinen Ketten zu befreyen; wenn esdie wildeAristvkratiederverschiedenen Lander bere-dete, ihre Kräfte zu einer gemeinschaftlichen Unter,nehmung zu verbinden. Woher nun aber zur Zeiteiner solchen Zerrüttung, für so rohe, leidenschaftlicheMenschen ein Zweck, welcher sie alle begeisternkönnte? Das einzige, was sie gemein hatten, warungestüme Tapferkeit und eine entartete, abergläu-bische Religion. Diese mußte jene für sich entflam-men, für einen Zweck, welcher ihr theuer war.Es konnte kein anderer als Eroberung des gelobtenxandes seyn. Bey einer solchen Unternehmunghatte die Natur in Hinsicht auf ihren Plan nochden Vortheil, daß sie die Bande zwischen dem Oc-cident und dem Orient, die seit der Völkerwande-rung zerrissen waren, durch sie wieder zusammen-knüpfen konnte. Erwärmung des germanischen Gei-stes durch die Gluth der arabischen Phantasie,trautere Bekanntschaft zwischen den europäischenVölkern, welche, in derHeimath sichFremde, inAsienFreunde werden, wie wohl oft auch den Keim neuerZwietracht finden, Verkehr zwischen den beiden.Welten und Bürgerfreyheit im Innern der Staa-ten, nicht das eroberte Grab des Erlösers, nicht
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