Hundert vier und fünfzigstes Kapitel.
Erneuerung der Friedensvorschläge.
linker den zurückgebliebenen Muselmännern warenmehrere Mamlucken und Officiere mit denen der Königsich- verschiedentlich unterhielt. Der Sultan, spracher einst zu ihnen, ist ein großer Mann , unter allenMuselmännern unstreitig der größte und mächtigste.Warum ist er denn nun fortgegangen, da ich mich ebenblicken lasse? Bey Gott, ich war weder zum Treffen,noch zu irgend einer Unternehmung vorbereitet, sondernhatte blos eine geringe Mannschaft von meinen Bundö-genossen bey nur, warum ließ er also zum Rückzug bla-sen? — Wahrhaftig, sagte er ein andermal, ichglaubte nicht, daß er Jaffa in zwey Monaten würdeerobern können; und er hat es in zweyen Tagen ge«than — Vermeldet ihm, sprach er, zu Abubekr, mei-nen Gruß, und sagt ihm in meinem Namen, ich lasseihn bey Gott beschwören, Friede zu machen. Wirmüssen doch endlich den Zwist beendigen. Denn sonstgehen meine Staaten zu Grund. Die Fortsetzung desKrieges ist mir eben so schädlich als euch.
Saladin ließ ihm hierauf antworten: ihr habtuns zuerst den Frieden angeboten, und unser ganzerStreit betrifft nur noch Jaffa und Ascalon. Nun istJaffa zerstöhrt. Euer Gebiet möge sich also von Ty-rus bis Cäsarea erstrecken.
Die Franken, erwiederte der König, haben dieGewohnheit, daß derjenige, der von dem andern eineStadt erhält, ein Vasall desselben wird. Ich verlangenun von euch zwey Städte Jaffa und Ascalon, derenBesatzung euch jederzeit zu Gebote stehen soll. Jawenn ihr Hülfe von mir selbst bedürfet, so will ich inDenkwürLigk. UI. B. N eige«