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geschlossen, welche sich jetzt jedem, der sich ihnen mitdem Schlüssel der Demuth und Ergebenheit naht,aufthun. Ihn segne Gott mit seinem unvergänglichenSegen!
Mit diesem Eingang eröffne ich das leben dessiegreichen Königs, der ein Vertheidiger des Glau-bens, ein Ueberwinder der Kreutzfahrer war, der dasPanier der Gerechtigkeit und Billigkeit errichtete, derdas Land und die Religion beschirmte, das Haupt derMuselmänner, jasogardesMuhammedanismus war,der das heilige'Gotteshaus den Händen der Abgöt-ter entriß, und zwey geheiligte Städte unter seinemScepter hatte, (r) Ihn meine ich, Saladin Abulmo-ster Joseph, Jobs Sohn, Schajadsis Enkel, des-sen Grabmahl Gott mit dem Regen seiner Güte be-netzen, dem er vom Thron seiner Barmherzigkeit her-ab die süßen Früchte seines Glaubens verleihen wolle.Wenn ich die Thaten Saladdins betrachte, so werdenmir jene alten Erzählungen, die eben ihres Alters we-gen fabelhaft schienen, immer wahrscheinlicher-, undich zweifle nicht mehr, daß es unter Freyen so wohlals Knechten Männer von ausserordentlicher Tapferkeitgegeben habe, da ich es selbst mit eignen Augen ge-sehen, mit welchem unerhörten ausdauernden MutheMenschen für die Sache Gottes alles Ungemach erdul-den. Ich habe Dinge erlebt, die man kaum denken,viel weniger aussprechen oder niederschreiben kann, unddie doch von der Art sind, daß keiner, der mit ihnenbekannt ist, sie verschweigen, und der Welt vorent-halten kann.
Mich vorzüglich fordert die ausgezeichnete Gna-de des Fürsten, die innige Freundschaft, der er michwürdigte, und der Dienst, den er mir überrrug, zu
dem