L Unk^rsalhistorische Uebersicht rc.
Roger von Sicilien einen Feldzug zu unterneh-men. Seine Armee war jetzt zahlreicher, dieBküthe des deutschen Adels war mit ihm, und dieTapferkest der Hohenstaufen kämpfte für seineSache. Die lombardischen Städte, von jeher ge-wohnt, ihre Unterwürfigkeit nach der Stärke derKriegsheere abzuwagen, mit welchen sich die Kaiserin Italien zeigten, huldigten seiner unwidersteh-lichen Macht, und ohne Widerstand öffnete ihmdie Stadt Mayland ihre Thore. Er hielt einenReichstag in den ronkalischen Feldern, und zeigteden Italienern ihren Oberherrn. Darauf theilteer sein Heer, dessen eine Halste unter der Anfüh-rung Herzsg Heinrichs von Bayern in das Tos-kanische drang, die andre unter dem persönlichenCommando des Kaisers, längs der adriatischenSeeküste, geraden Wegs gegen Apulien anrückte.Der griechische Hof und die Republik Venedighatten Truppen und Geld zu dieser Kriegsrüstunghergeschvssen. Zugleich ließ die Stadt Pisa, da-mals schon eine bedeutende Seemacht, eine kleineFlotte dieser Landarmee folgen, die feindlichenSeeplätze anzugreifen.
Jetzt schien es um die Normannische Machtin Italien gethan, und nicht ohne Theilnehmungsieht man das Gebäude, an welchem die Tapfer-keit
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