xL Universalhistori'sche Uebersicht rc.
Land/ wo man mit dem Degen Fürstenthümer an-gelt. Gerne erlaubten die deutschen Kaiser/Hein-rich H. und M. / diesem Heldcngeschlechte, zu Ver-treibung ihres verhaßtesten Feindes und zu ItaliensBefreyung ihr Blut zu versprühen. Gewonnendünkte ihnen für das abendländische Reich, wasfür das morgenlandische verloren war, und mitgünstigem Auge sahen sie die tapfern Fremdlingevon dem Raube der Griechen wachsen. Aber dieEroberungsplane der Norrmänner erweitern sichmit ihrer wachsenden Anzahl und ihrem Glück;der Griechen Meister, bezeigen sie Lust, ihreWaffen gegen die Lateiner zu kehren. So unter-nehmende Nachbarn beunruhigen den römischenHof. Das Herzogthum Bettevent, dem PabstLeo (IX.) erst kürzlich von Kaiser Heinrich demDritten zum Geschenke gegeben, wird von denNorrmannem bedroht. Der Pabst ruft gegen sieden mächtigen Kaiser zu Hülfe, der zufrieden ist,diese kriegrischen Männer, die er nicht zu bezwin-gen hofft, in Vasallen des Reichs zu verwandeln,dem ihre Tapferkeit zur Vormauer gegen Griechenund Ungläubige dienen sollte. Leo der Neunte be-dient sich gegen sie der nimmer fehlenden apostoli-schen Waffen. Der Fluch wird über sie ausge-sprochen, ein heiliger Krieg wird gegen sie gepre-digt, und der Pabst halt die Gefahr für drohendgenug, um mit seinen Bischöffen in eigner Person an
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