XXXII Universalhistorische Uebersicht rc.
des Großen ihren Vasallen widerstehen, und ihreVölker beglücken lehrte. Seitdem NorrmännerFrankreichs westliche Küste bewachten, hatte esvon keiner norrmännischcn Landung mehr zu leiden,und die schimpfliche Auskunft der Schwache wardeine Wohlthat für das Reich.
Der kriegerische Geist der Norrmänner artetein ihrem neuen Vaterland nicht aus. Diese Pro-vinz Frankreichs ward die PfianzA-ule einertapfern Jugend, und aus ihr giengen zu verschiede-nen Zeiten zwey Heldenschwarme aus, die sich anentgegengesetzten Enden von Europa einen unsterb-lichen Nahmen machten und glänzende Reichestifteten. Rorrmännische Glücksritter zogen süd-ostwarts, unterwarfen das untre Italien und dieInsel Sicilien ihrer Herrschaft, und gründeten hiereine Monarchie, welche Rom an der Dber undRom an dem Bosphorus zittern machte. EinNormännischer Herzog war's, der Brittannieneroberte.
Unter allen Provinzen Italiens waren Apulien,Calabrien und die Insel Sicilien viele Jahrhun-derte lang die beklagenswürdig-ckn gewestn. Hierunter dem glücklichsten Himmel Grvßgnechenlands,wo schon in den frühesten Zeiten griechische Kulruraufblühtc, wo eine ergiebige Natur die hellenischenPflanzungen mit freywünger Milde pflegte, dort
auf