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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
132
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trapen mit Gewalt in ihn drangen, sich zum Tutesiszu begeben, so stürzte er sich aus Verzweiflung in sei»Schwert. Der Rest seiner geschlagnen Truppen er-gab sich dem Sieger.

Dieser neue Zuwachs an Macht mußte den Tute-ses furchtbar machen. Selbst der Groissulcan besorg-te, daß er ihm nicht mehr das Gleichgewicht würde hal-ten können. Er suchte sich dadurch zu helfen, daß erdem Kaiser durch cinenSiaus(62) Heurarhöantrage that,und dabey, wenn er sic annehmlich fände, das Ver-sprechen leistete, alle Türken aus den am Meer gren-zenden Ländern zu ziehen, ihm die dort befindlichenFestungen abzutreten, und in der Noch kräftigen Be-stand zu leisten. Der Kaiser durchlas das Schreibendes Sultans, ohne sich über den Heyrathsankrag zuerklären. Jener SiauS aber schien ihm ein Mann zuseyn, der seiner Aufmerksamkeit nicht unwürdig wäre.Er brachte ihn durch viele Unterredungen zuförderst soweit, daß er versprach, zur christlichen Religion über-zutreten, und nach Empfang der Taufe nie wieder zuseinen vorigen Glaubensgenossen zurückzukehren. Nach-dem er diesen Zweck glücklich erreicht hatte, gieng ernoch weiter. Der SiauS mußte ihm versprechen, et-was zu thun, was er nur unter der Bedingung rhunkonnte, wenn AlepiuS in den Heurathscontracr gewil-ligt haben würde. Der Sultan hatte ihm nämlichschriftliche Ordre an die Satrapen in den Seestädtengegeben, auf deren Vorzeigung sie die ihnen untergebnenOerter dem Kaiser raumen sollten. Mit diesem Schrei-ben machte er sich auf den Weg. Der erste Ort, wo-hin er kam, war Sinope, welches fetzt Charatiees inden erbärmlichsten Gesundheitsumständen, ohne dasgeringste von seinem Raube genossen zu haben, ver-lassen mußte. Denn nach dem Raube, den er an

der