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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
130
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«ahe als eine Vorbedeutung des kindlichen Gehorsams ^ x.ansehen den ich alle Zeit gegen meine Eltern bewiesen > ^habe. Jedermann wird mir das Zeugniß geben, daß ^ich aus liebe für sie Haab und Gut, Ehre und Lebennicht geschont habe.

Die gewöhnlichen Feyerlicbkeiten, welche am HofeKey Niederkunft der Kaiserinnen gegeben werden, er«folgten auch bey meiner Geburt; Glückwünsche, Ge- >Mschenke an den Senat und die Armee. Alles schwamm ,sNin Freuden und lautem Jubel, vorzüglich ie Bluts- D.verwandten meiner Mutter. Nach Verlauf einiger^<age wurde mir die Krone und der kaiserliche Schmuck 'i«, iangelegt- und Befehl gegeben, meinen Namen neben !.U,ConstantinS seinem zugleich auszurufen; welches aucheinige Jahre lang geschehen ist. War dieses eine ^Vorbedeutung meines Glücks oder Unglücks? DieKaiserin kam darauf wieder mit einer Prinzessin nie-der, und im Jahr i o8 8 mit einem Prinzen (;y), dessen Mtz xsehnlich erwartete Geburt seinen Eltern sowohl, als al- Mszlen Unterchanen unaussprechliche Freude machte. Al-ler Trauer ward vom Hofe verbannt, und wer sichnicht von Herzen freuen konnte, mußte sich doch we-nigftens so stellen.

Der kleine Prinz war schwarzbraun von Farbe,hatte ein breites Gesicht, trockne Wangen, keine Mvöllig gebogne Adlersnase und schwärzliche Augen.

Ihn bestimmten seine Eltern zu ihrem künftigen Thron«folger. Er ward in der großen Kirche getauft und Wgekrönt. Während daß Alexius noch mit Robert undLessen Söhnen beschäftigt war, überschwemmten dieTürken nicht bkoS die Morgenländer, sondern siengen ^

schon an, bis an die Gegenden um den PropontiS M

vorzudringen. Wie dieß eigentlich zugegangen war, '^iwill ich etwas umständlicher erzählen. «

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