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> Aniverfalhistorische Uebersicht rc. xxxv
den damaligen Zustand der Europäischen Welt ineiner kurzen Uebersicht zu durchlaufen, und dieie Stuffe kennen zu lernen, auf der der MenschlicheM kr Geist stand, als er sich diese seltsame Ausschwei-kri» fung erlaubte.
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Der Europäische Occident, in so viele Staatener auch zertheilt ist, gibt im cilsten Jahrhunderteinen sehr einförmigen Anblick. Durchgängig vonNationen in Besitz genommen, die zur Zeit ihrerNiederlassung ziemlich auf einerley Stuffe gesell-schaftlicher Bildung standen, im Ganzen den-selben Stammskarakter trugen und bey Besitzneh-mung des Landes in einerley Lage sich befanden,hätte er seinen neuen Bewohnern ein merklich ver-schiedenes Lokale andreren müssen, wenn sich in derFolge der Zeit wichtige Verschiedenheiten unter den-selben hätten äußern sollen. Aber die gleiche Wuthder Verwüstung, womit diese Nationen ihre Ero-berung begleiteten, machte alle noch so verschiedenbewohnte, noch so verschieden bebaute Länder, dieder Schauplatz derselben waren, einander gleich,indem er alles, was sich in ihnen vorfand, auf glei-che Weise niedertrat und vertilgte, und ihrenneuen Zustand mit demjenigen, worinn sie sichvorher befunden, fast außer aller Verbindung setzte.Wenn auch schon Klima, Beschaffenheit des Bo-
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