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(in welchen Formen Liszt sich ausgezeichnet sinnreich bewegt*))und was dergleichen entlegnere oder einfachere und näher liegendeGestaltungen mehr sind, die, auch nur einigermaassen reicher aus-zubeuten, nicht dem Lehrbuche, wohl aber dem Schüler obliegenkann, der hier sehr bald inne werden wird; wie unendlich vielein musikalischer Gedanke durch die ihn tragende Form gewinnen(freilich auch verlieren !) kann und wie vielseitige Beziehungen undVorstellungen sich an ein und denselben Gedanken, an eine nochso einfache Melodie knüpfen lassen. Dies wenigstens anzudeuten,sind wir (wie schon erwähnt) gern über das Bedürfniss unsersLiedchens hinausgegangen.
Zuletzt werfen wir noch einen flüchtigen Blick auf das letzteLied in der Beilage, aus derselben Liedersammlung ; es ist schon vonreicherer Ausbildung, als das vorige, — wie wir denn keines-wegs die anziehendsten, sondern eher die einfachsten Lieder alsBeispiele gewählt haben, dem Jünger den bei weitem reichernStoff überlassend.
Das vorliegende Lied nun lässt, so einfach es ist und so ein-fältig und gerade das Gefühl schon in den Versen zur Aussprachekommt, schon in Hinsicht auf Harmonie mehr als eine Behandlungzu. Es fallen hier vornehmlich zwei Punkte in das Auge ; derHalt im dritten Takt vom Ende und zwei Takte früher der un-vollkommne Schluss des zweiten Theils; denn das Weitere ist nurveränderte Wiederholung desselben. Beide Anhalte haben einund dasselbe Gefühl, — die Sehnsucht nach ihr hin, der das Liedgesungen wird , — zur Sprache zu bringen ; wir werden uns derTrugschlüsse und unvollkommnen Schlüsse in einer Weise bedienenmüssen, die jenem sanften, unruhigen Verlangen entspricht; viel-leicht so :
Wollen w 7 ir den Anfang so —
’) Der Verf. erkennt dies um so freudiger an , da er nicht im Stande ist,sieh mit der Kompositionsweise dieses ausserordentlichen Virtuosen in mancherandern Hinsicht einverstanden zu erklären. Dies, um Missverständnis bei denLernenden zu verhüten. Von jedem das Gute zu erkennen, seiunser Streben!