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1 (1852)
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ist wahr, wir haben gar keine eigentliche Ausweichung in densel-ben vor uns; aber er wird durch den Strophen-Einsatz bestimmtgenug angedeutet.

Dem ruhig einhergehenden Basse steht der bewegtere Tenorals belebteste Stimme in den ersten Strophen gegenüber, zumSchlüsse des Theils tritt der Bass nach seiner Weise (S. 341)schwunghafter hervor; der Alt, seinem Karakter gemäss, weichtdem Tenor und tritt gegen die Oberstimme mit schärfenden Vorhaltenauf. Es liegt übrigens am Tage, wie und wie leicht die Mittel-Stimmen hätten einfacher geführt werden können, wenn man nichtder karakteristischen, sondern nächstliegenden Stimmführung hätteuachgehen wollen.

Zuletzt der Choral : Ermuntre dich, mein sclnvacher Geist.

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Im vorigen Beispiel lag fast Alles in der einfachen Führungder Stimmen ; nur im Basse brachte der stufenweise Gang ein PaarDurchgänge, gleichsam zufällig, mit sich. Hier bildet sich vonDurchgangs- und harmonischen Beitönen ein reicheres Spiel.

Der erste Durchgang stellt sich ein, um den diatonischen An-fang des Basses vollführen zu helfen ; eben so schienen die harmo-nischen Beilöne in derselben Stimme in der zweiten Strophe rath-sam, damit nicht zwei Takte lang der Bass in lauter Quarten undQuinten steif einhergehe. Nun aber ist die erhöhtere Bewegungangeregt; daher ergreift jetzt der Bass, um nicht zum fünften Maleinen Terzenschritt zu machen (erst b-d , d-f , f-a, a-c , dann