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Bisweilen ist es nur ein leichter, oder folgerechter, gleichsamsich selbst iiberlassner Stimmgang, der uns zu vorgreifenden Tönenführt; so hier,
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wo die Oberstimme gleichsam für sich hinschlendert und damit aufeinen Ton, e, geräth, der nicht im Dominant-Akkorde, sondernerst im nachfolgenden Dreiklang einheimisch ist.
Bisweilen soll der vorweggenommene Ton nur eine rhythmi-sche Schärfung des nachfolgenden sein, gleichsam gar nicht zumAkkorde, wo er eigentlich erscheint, gerechnet werden. So in deralten Schlussweise bei a, die wir oft bei Händel finden, wo dervorschlagende Melodieton c harmonisch nicht in Anschlag kommt,nur rhythmisch-melodisch wirken soll, — oder bei b,
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in rezitativischen häufig vorkommenden Wendungen, wo die Sing-stimme dem nachfolgenden Akkorde vorgreift. — Oder es soll mitllülle vorausgenommener Töne die Melodie beweglicher figurirtwerden, z. ß. in diesen Sätzchen
und ähnlichen.
Dann wieder treten jene vorgreifenden Töne recht ihrem Ka-rakler gemäss auf, wo eine Stimme scharf eintreten, sich leiden-schaftlich vor der Zeit hervordrängen soll. So nimmt Spontiniin der Ouvertüre zuu Vestalin, nachdem er in jFclur geschlossenund nach Dmoll gegangen, einen Tou, b , zwei Akkorde hindurchvoraus,