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1 (1852)
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Bisweilen ist es nur ein leichter, oder folgerechter, gleichsamsich selbst iiberlassner Stimmgang, der uns zu vorgreifenden Tönenführt; so hier,

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wo die Oberstimme gleichsam für sich hinschlendert und damit aufeinen Ton, e, geräth, der nicht im Dominant-Akkorde, sondernerst im nachfolgenden Dreiklang einheimisch ist.

Bisweilen soll der vorweggenommene Ton nur eine rhythmi-sche Schärfung des nachfolgenden sein, gleichsam gar nicht zumAkkorde, wo er eigentlich erscheint, gerechnet werden. So in deralten Schlussweise bei a, die wir oft bei Händel finden, wo dervorschlagende Melodieton c harmonisch nicht in Anschlag kommt,nur rhythmisch-melodisch wirken soll, oder bei b,

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in rezitativischen häufig vorkommenden Wendungen, wo die Sing-stimme dem nachfolgenden Akkorde vorgreift. Oder es soll mitllülle vorausgenommener Töne die Melodie beweglicher figurirtwerden, z. ß. in diesen Sätzchen

und ähnlichen.

Dann wieder treten jene vorgreifenden Töne recht ihrem Ka-rakler gemäss auf, wo eine Stimme scharf eintreten, sich leiden-schaftlich vor der Zeit hervordrängen soll. So nimmt Spontiniin der Ouvertüre zuu Vestalin, nachdem er in jFclur geschlossenund nach Dmoll gegangen, einen Tou, b , zwei Akkorde hindurchvoraus,