66
(a) oder dadurch, dass nicht die Tonika in der Oberslimme liegt
(b) , oder endlioh, (c) durch eine nur unbedeutende Berührung derzweilen Masse,
J -4 -H
V -- -è-1
~-W-- ïh
-4
—5 • -rl -j
T • 5 s —1
r=^ “T
» r r "
n
ë r c
331 t=S—
: ff t :
-4
— i—o --1—
—s —• -
die den Schluss einleitet*)
Wenu der erste Theil sich zu einem vollkomnien abgeschlos-senen Satz abgeruudet hat, so gebiihrt dasselbe nun auch demzweiten Theile, nur dass dieser einen vollkommnen Ganzscblussaus der zweiten Masse in die tonische Harmonie macht. Soll derzweite Theil ebenfalls bestimmt abschliessenden Vordersalz erhalten,so geschieht dies miltels des Halbschlusses, dem dann der Ganz-schluss am Ende mit ungeschwachter Kraft f’olgt. Doch kann manauch bestimmte Abrundung des Vordersatzes entbehren, da dererste Theil sehon festere Gliederung gehabt hat. Die Anlage eineszweitheiligen Tonstiicks würde aiso diese sein:
.
79 O :
|_c=>_.
~ o
— 1
—
—
H:
iSl-©-
—
-J
4©44
Die nahere Durcbarbeitung kann der eignen Gebung überlassenbleiben. Allenfalls giebt No. 76 (oder noch besser 77) ein Beispiel,wenn man seinen Vordersalz als ersten Theil, den Nachsatz alszweiten Theil, den ersten und zweiten Abschnitt als Vorder- undNachsatz des ersten Theils ansieht; der bisherige Nachsatz würdedann ein soleber zweiter Theil, der nicht in Abtheilungen (Vor-der- und Nachsatz) zerfiele, sondern ununterbrochen fortliefe.
Warum aber kommt es dem zweilen Theil eher zu, als demersten, ohne Unterbrechung fortzulaufen? und warum ist eher derVordersatz des ersten Theils der Ort für Abschnitte, als der Nach-satz? — Weil zu Anfang der lnhalt bestimmt und deutlich hin-gestellt, — gesetzt werden soll, im Fortgang gegen das Ende aberdie Bewegung gesteigert und darum zusammenhangender, ununter-brochner forlgehend sein muss. Dasselbe haben wir schon bei No.36 zu bemerken gehabt.
No. 76 würde als Beispiel eines zweitheiligen Tonstücks vonzweimal vier (statt zweimal acht) Takten dienen. Doch kann auch,wie wir schon an No. 77 gesehen haben, über das ursprünglicheMaass von zweimal acht Takten hinausgegangen werden. Für der-
*) Auch dieses Mittel wirkte in No. 76 mit, den Schluss des Abschnitls aminder vollkomnien erscheinen zu lassen ; denn von S. 44 wissen wir, dass inzusammengesetzten Taktarten allerdings auch auf einem gewesenen Haupltheilevollkommen geschlossen werden kann.