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2. Bändigung der barbarisirenden Wirkungen desWissenstriebes. (Dabei Enthaltung von derspintisirenden Philosophie selbst.)
a) Gegen die „ikonische“ Geschichte.
b) Gegen die „arbeitenden“ Gelehrten.
c) Gegen die allgemeine Bildung.
Die Cultur kann immer nur von der centralisirendenBedeutung einer Kunst oder eines Kunstwerks ausgehn.Unwillkürlich wird die Philosophie dessen Weltbetrach-tung Vorarbeiten.
4. Die Angriffe auf die Philosophie.
Werth der Philosophie:
1. Reinigen von verworrenen und abergläubischen
Vorstellungen.
2. Gegen den Dogmatismus der Wissenschaften.
Soweit Wissenschaft, ist sie reinigend underhellend, soweit anti-wissenschaftlich, istsie religiös verdunkelnd.
3. Beseitigung der Seelenlehre und der rationalen
Philosophie.
4. Beweis des absolut Anthropomorphischen.
5. Gegen die starre Geltung der ethischen Begriffe.
6. Gegen den Hass des Leibes.
Schaden der Philosophie:
Auflösung 1. der Instincte,
2. der Culturen,
3. der Sittlichkeiten.
Die Philosophie hat nichts Gemeinsames: sie ist baldWissenschaft, bald Kunst.