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Die Söhne Sebastian Bach's
Entstehung
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C. H, Bitter.

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erinnert, daß er, mindestens in diesem einen Punkte, wenn auchohne Berechtigung, treu geblieben. Ein Anderes aber darf überseinem vergessenen Grabhügel erwähnt werden: er hat das Anden-ken an seinen großen Vater, wie sehr er dessen reinen Namen durchunedle Leidenschaften befleckt hatte, bis zu seinem letzten Athemzugein Ehren gehalten. Er starb am 1. Juli 1784, 74 Jahre alt, anvölliger Entkräftung und in großer Dürftigkeit. Seine Wittwe er-hielt ein Jahr nach seinem Tode aus der Einnahme einer Auffüh-rung von Händel's Messias eine Unterstützung. Dies ist dasletzte, was von ihr bekannt ist. Was aus der Tochter geworden ist,weiß Niemand.

Wesentlich anders, wenn auch der Hauptsache nach mit gleicherWirkung, als mit Friedemann Bach stand es mit seinem vor-jüngsten Bruder Johann Christian, dem die Zeitgenossen denNamen des Londoner Bach gegeben hatten. Auch er war ansich ein eminenter Künstler. Gleich Friedemann und EManuelin der Schule des Vaters gebildet, 1735 in Leipzig geboren, dessenelfter Sohn, war er bei seinem Tode 15 Jahre alt. Philipp Ema-n uel, der damals als das Haupt der im Übrigen in dürftigen Verhält-nissen zurückgebliebenen Familie betrachtet werden durfte, nahm ihnzu sich nach Berlin und führte seinen Unterricht weiter. Aber schonvier Jahre später, 19 Jahre alt, 1754, verließ er seines Bruders Hausund Schule, um mit einer der italiänischen Sängerinnen, welche zuseiner Zeit bei der Berliner Bühne engagirt waren, nach Italien zugehen. In Mailand wurde er, der Lutheraner, sehr bald Kapell-meister an einer der dortigen Kirchen, an der er als solcher bis1759 blieb.

Als Händel in diesem Jahre zu London gestorben war, eilteer dorthin und erhielt 24 Jahre alt dessen Stelle als Musik-meister der Königin, in der er bis zu seinem, im 47. Lebensjahre(Anfang Januar 1782) erfolgten Tode verblieben ist. Er hatte so-mit als Jüngling die Stelle jenes berühmten und unvergleichlichenTonsetzers erlangt, der, als er auf der Höhe seines Glanzes stand,es nicht hatte über sich gewinnen können, mit dem Vater seinesNachfolgers, dem einfachen Kantor an der Thomasschule zu Leipzig,in persönlichen Verkehr zu treten.

Johann Christians Einkommen wurde auf 10,060 Rthlr.unseres alten Geldes geschätzt; als er starb hinterließ er nicht weniger