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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
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3. Aber es hat ihn neulich wider alles VerhoffenEine grassirende böse Krankheit betroffen,

Und er selbst prophezeite im ersten AnfangSich davon einen tödtlichen Ausgang.

4. Er befahl ernstlich auf seinem KrankenlagerDrei Dinge seiner Schwester und seinemSchwager:

Erstlich, daß man ihn ja nicht eher bcgrüb,Bis er wirklich faul zu werden anhüb;

5. Man sollte während der Zeit mit ihm erper imentiren,Ob sein Leichnam etwa sich wieder würde rühren,

Und es sollte bei demselben bei Tag und bei NachtFünf Tage lang jemand halten die Wacht.

8. Zweitens, ihn dann ohne LeichengetümmelBegraben unter Gottes freien Himmel,

Und neben Amaliens Leichenstein,

Bei den Linden,.sollte sein Begräbniß seyu.

7. Drittens, sollte nach seinem erfolgten AbsterbenKein Gezänk entstehen zwischen seinen Erben,

Sondern sie sollten brüder- und schwesterlichDarein alle egal theilen sich.

8. Man war bemüht, diesen seinen letzten WillenIn allen drei Stücken pünktlich zu erfüllen;

Denn er beschloß nun wirklich seinen LebenslaufUnd stund zum zweitenmal nicht wieder auf.