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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
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7. Nach den zurückgelegtcn KindbetterwochenSind auch sie nach Ohnwitz aufgebrochen,

Aber der Abschied vom guten SchönhainGing ihnen beiden durch Mark und Bein.

8. Herr Jobs hat auf herzliches Bitten

Sie auf der Reise nach Ohnwitz beglitten,

Und übergab zur einstweiligen ObhutSein GutdemSchwagerSchöfserund derGertrud.

9. Denn auch er konnte dem Trieb nicht widerstehen,Seine lieben Ohnwitzer 'mal wieder zu sehen,

Und sein Herz blutete, als er fandIhren dermaligen traurigen Zustand.

10. Er gab ihnen gern die nöthigsten Gelder

Zur Reparirung der Häuser und verdorb'nen Felder,Kaufte ihnen Schaafe, Pferde und KühUnd unterstützte auf's mildeste sie.

11. Seitdem ihn der Krieg von da vertrieben,

War die Pfarrstelle unbesetzet geblieben,

Aber sie war vom Herrn von Ohnwitz jetztWieder durch 'nen trefflichen Mann besetzt.

12. Das that Herrn Jobs ungemein gaudiren,

Denn es wollt sich ja hinfort nicht mehr gebühren,

Daß er die Pfarrstelle wieder übernahmUnd als Herr von Schönhain nach Ohnwitzkäm.

13. Als er ein Paar Wochen noch da verweilet,

Hat er wieder nach seinem Schönhain geeilet;

Aber dieser sehr bittere AbschiedErschütterte innerlich sein Gemüth.

14. Eine Ahndung wollte schier bei chm entstehen.

Als würde er Ohnwitz nie wieder sehen,

Doch er ergab sich endelich drein,

Und kam glücklich wieder an zu Schönhain.