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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
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5. Sie fanden darin ihr vorzüglichstes Entzücken,Sich durch getreue eheliche Liebe zu beglücken,Und die junge gnädige Frau hatte schonNach neun Monaten einen kleinen Sohn.

4. Sie ist also, wie man deutlich stehet,

Ihrer SeitS ernstlich d'rauf aus und bemühet,Daß der Ohnwitzer Nam' besteh'

Und sein Stamm nicht sobald vergeh'.

5. Sie hielte nichts von fremden Sangammen,

Wie sonst üblich ist bei vornehmen Madammen,

Sondern glaubte, ihn von eig'ner MilchZu ernähren, sey menschlich und billlg.

6. Sie blieb dabei nicht allein viel gesünder.Sondern ihre Reize wurden eher größer als

minder;

Denn eine so süße schuldige MutterpflichtSchadet der Gesundheit und Schönheit nicht.

7. Auch die Kleinen pflegen baß zu gedeihen,

Daß sich Gott und Menschen drob erfreuen,

Auch der sonstige Nutzen dabeiIst unwidersprechlich noch mancherlei.

8. Sie ward auch in allen übrigen VerhaltenFür'n Muster einer braven Dame gehalten,

Und jeder Schönhainer UnterthanBetete sie gleichsam als ihre Göttin an.