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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
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3. Und wie nach dreijährigem Wachen und Fleche,Und vielem nicht fruchtlos vergossenem Schweiße

Ein auf der hohen Schul gewesner StudentSich freuet über seines Studiums End;

4. Und wie der thätige Kaufmann sich baß entzücket,Wenn er beim Schlüsse eines Jahres erblicket,

Daß er nach richtigem Calkul und StatAbermal ein Kapital in Salvo hat;

5. So Pflegen auch Verlobte nach langem SchmachtenIhren Hochzeitstag freudig zu betrachten,

Und der wird nach viel überwund'ner HindernißNun erst dcstomehr schmackhaft und süß.

6. Grade so beschaffen, wie ich sage, war esMit den Gefühlen unsers lieben Brautpaares,

Als jetzt des Priesters segnende HandSie auf ewig zusammen verband.

7. Von allen merkwürdigen HochzeitöscenenDieses TagS will ich nur einer erwähnen;

Man sagt, des Herrn Jobs alter PhilemonSepe gewesen der Erfinder davon.

8. Nämlich, dieSchönhainer hatten seit einPaarWochenSich zu einem glänzenden Aufzuge abgesprochen,

Und dieser ging dann auch feierlichAm besagten Hochzeitstage vor sich.

9. Drei Tage vor der Hochzeit kündete die TrommelIm Dorfe durch ihr schnarrendes Gerommel

Allen Einwohnern, alt und jung,

Die Losung an zur Vergaderung.