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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
Seite
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Fünf und dreißigstes Kapitel.

Wie nunmehr nach wohlerwogenen Umständender Konsens zu der Vermählung des junge»Herrn Barons mit seiner Stehra erfolgt ist.

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1 . Ean far.de bei wohlerwogenen UmständenNun wegen der Heirath nichts weiter einzuwenden,

Denn aus dem gelesenen Bericht war klar,Daß Jungfer Esther von berühmter Familie war.

2. Um damit zum erwünschten Ende zu kommen,Hat Herr Jobs seiner Schwester Ausstattung

übernommen,

Und diese fiele Weit reichlicher aus,

Als bei manchem Fräulein aus 'nem großen Haus.

3 . Der beiden Liebenden Wonne und EntzückenVermag meine Feder nicht auszudrücken;

Sie hätten, von ihrem Glücke berauscht,

Mit keinem Monarchen der Erde getauscht.

4 . Denn eS ist durchaus den Verlobten so eigen,

Zu sehen den Himmel voll Flöten und Geigen,

Und als wäre in dieser argen WeltAlles für sie auf's Beste bestellt.

5. Dennoch folget nach geschlosfner Ehe

Auf de» ersten Jubel meist Reue und Wehe,

Und nach verschwundnem Rausch denkt man gar:Ich war, als ich heirathete, ein Narr.

8 . Zu den BermähkungSfeierlichkeitenSuchte man nun alles vorzubereiten,

Und eS war wirklich vierzehn Tage hernachDer längst erseufzete Hochzeitstag.