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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
Seite
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13. Zum Ercmvel: der Hausadvokate,

Welcher sein GlaS fleißig leeren thate,

Und nebst dem dicken JustitiarAm ersten von allen berauschet war.

14 . Auch einige geistliche Freunde des Hauses,Gleichfalls keine Verächter eines guten Schmauses,

Item der herrschaftliche Sekretär,

Und der gnädigen Frauen Leibaccoucheur.

15. Alle leerten, als bekannte brave Zecher,

Fleißig ihre gefüllten großen Becher,

Und trunken im hochedlen RebensaftAuf's hohe Wohl der gnädigen Herrschaft.

16. Da hatten nun der gnädige Herr und gnädige

Frau, beide,

Ihren tausend Spaß und übergroße Freude;Denn ein jeder Betrunkener warAuf seine eigne besondre Art ein Narr.

17. Auch ein in der Nachbarschaft wohnender PorteHatte von dieser bevorstehenden Fete

Durch die Posaune der Fama, Wind,

Und verfertigte drauf ein Carmen geschwind;

18. Kam also, kurz vor der Mahlzeit, herbeischleichen,That das Carmen mit tiefster Reverenz überreichen,

Und empfing höchst gratiös davorEin Almosen von zwei blanken LouiSd'or;

19. Wurde dabei aus überschwenglichen GnadenMit an die Nebentafel eingeladen,

Saß aber, wie man leicht denken kann,Wegen seines kahlen Rockes, unten an.