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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
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5. Denn in diesem wonniglichen MonateGeschehen LiebeSanträge früh und spate,

' Theils an Toiletten, theils in Büschen, theilsim Stall,

Bon jungen Herrn bis zu Kater und Nachtigall.

k. Esther hörte zwar mit vielem EntzückenDen schönen Baron so zärtlich sich auSdräcken,Und wurde innerlich so tief gerührt,

Als hätte sie Meömer magnctisirt.

7. Aber sie führte ihm vorab zu Gcmütl>e,

Daß ihr bürgerliches und sein adliches GeblüteZu einem ernsthaften LiebesvercinEich so wenig fügten, wie Wasser zu Wein.

8. Und sie gegen jede andre Art der VerbindungUnd unerlaubte Leidenschaft und Empfindung

Bei aller sonstigen SeelenharmonieHätte eine ewige Antipathie.

Um sich also der Liebe zu entschlagen,

Suchte sie allerlei Vernunftgründe vvrzntragen,Jedoch mittlerweile sie also sprach,

Floß aus ihren Aeuglein ein Thränenbach.

10. Sie hatte noch allerhand gewöhnliche Aussiiickte,Theils von größerm, theils geringen» Gewichte,Fügte auch manches von der UntreuUnd dem Wankelmnth deS männliche« Ge-schlechts bei.