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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
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-O-D 24

8. Er war auf dem freiherrlichen Ohnwitzcr SchlöffeGleichsam Spiritus familiaris und Hausgenosse,

Und wenigstens jeden Sonntag fastNach geendigtem Gottesdienst Gast.

9. Auch hat sich der junge Baron oft zu ganzen

Stunden,

Zum Besuche im Psarrhause eingefunden,

Und eS verginge kein einziger Tag,

Daß er nicht wenigstens en passant einsprach.

10. Doch, was diese Besuche betrifft, so scheinet,Daß er eben nicht immer damit den Bruder

gemeinet;

Den» es kümmerte ihn nicht, wenn er vorder Hand,

Nur blos die Schwester zu Hause fand.

11. Er ging am liebsten in der Pfarrgegend jagen,Auch der hübsche Garten da that ihm behagen,

So daß er beständig einen VorwandZu seinen frequenten Visiten erfand.

12. Zum Erempel: Abends fand er in diesem ReviereDas sanfte Wehen der kühlen Zephpre

In de» Bäumen daselbst sehr angenehm,

Und das Wäldchen da zum Spazieren bequem.

13. Oder, er hatte über gewisse gelehrte SachenMt Herrn Doktor Hieronimus etwas zu sprachen;

Oder er brachte ein Häschen oder Rebhühnlein,DaS er geschossen, in die Küche hinein;