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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
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3.1',» seeunilo kann man hier erfahrenDen Unterschied der lungern und altern Jahren,Und wie wahr das gemeine Sprüchwort spricht:Der Verstand kommt oft vor dem Alter nicht.

4. Denn Hieronimus war vormals in seiner JugendEben kein Liebhaber der Gelehrsamkeit und Tugend,Bis er, als Schwabe, nach 40 Jahr,

Ein vernünft'ger und gelehrter Mann erst war.

ö. i'i» tei-Uo muß nian niemals verzagenIn trüben und finstern Elendstagen,

Weil im künftigen LebenslaufDie Glückssonne sich oft kläret auf.

6. Denn als Hieronimus im NachtwächterstandeJa gar als Todter im Sarge sich befände,

Ging es ihm traurig und schlecht, nachherGing es ihm desto angenehmer.

7. l'r» <sUi>rto tvirkt ein vermeintes UngclückeManchmal günstige Aendcrung im Menschen-geschicke,

Und aus Dornen sprießen sehr oftGleichsam Rosen hervor gar unverhofft.

3. Denn der Schlaf, drin Hieronimus drei Tagegelegen,

Gereichte ihm zu seinem Glücke und Segen,

Und sein ganzer Charakter und VerstandWurde dadurch gleichsam «mgewandt.