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22. Besonders pflag er noch immer dran zu denken,Daß man ihn einst hatte wollen lebendig versenken,
Er war also fleißig darüber aus,
In Ohnwitz zu errichten ein Leichenhaus.
23. Weil aber solches Gebäude gegenwärtigWegen allerlei Hinderniß schwerlich wird fertig,
So macht er sich es zur strengsten Pflicht,
Die Todten vorm fünften Tag zu begrabennicht.
21. Sintemal wir vom Erzbischof Willigis lesen,Welcher eines RademacherS Sohn gewesen,
Daß er zum Andenken ein Wagenrad,
Zu Mainz sich zum Wappen gewählct hat;
25. So ließ auch er, um des vorigen nicht zu vergesse»,Noch sich seines jetzigen Standes zu übermeffen,
In seinem Musäo, über der Thür vorn,
Malen ein großes Nachtwächterhorn,
26. Damit hat er andern ein Erempel gegeben.
Daß man sich im Glücke nicht müsse überhebeu;
Denn gewöhnlich thut einer groß und dick,Wenn ihn aus dem Staube hebet das Glück.
27. Seine Schwester geht jetzt im 23ten JahreUnd ist noch immer bei ihm auf der Pfarre,
Sie liebt ihn und hält ihm trefflich Haus,Sieht auch noch immer schon blühend aus;
28. Ist gefolglich zum Heirathen nicht verdorben,Deswegen haben viel Freier um sie geworben,
Aber sie fand noch keinen bequem,
Daß sie ihn zu ihrem Manne nahm.