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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
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13 . Drum verschlang sie meist die Speisen nngekauet,Diese wurden also nicht gehörig verdauet;

DaS erregte nun manche Indigestion,

Und Wassersucht war endlich die Folge davon.

14 . Auch ward die Frau leicht zum Aerger bewegetUnd so die Galle heftig oft erreget,

Denn, um 'ne Nadel oder ein Ei,

Erhub sic manchmal Zetergeschrei.

15. Der Kümmelbranntwein könnt' zwar oft lindernUnd ihr Magen- und Herzweh augenscheinlich

mindern,

Denn er trieb die Winde, salva venia, in die Höh,Und kurirte, wie sie sagte, das historische Weh.

16. Drummachte sie'S, wie viel andre alte Frauen,Welche sich oft ärgern und nicht gut verdauen,

Nämlich, weil sie sich dabei so wohl befand,Hatte sie den Branntweinskrug immer zur Hand.

17. Sie hätte gerne noch länger hier geweilet,

Aber der Sensenmann hat mit ihr geeilet,

Und weil es dann nicht anders konnte seyn,

So schlief sie als 'ne gute Christin ein.

18. Man wollte sie in der Kirche bei der Orgel be-

graben,

DaS wollte Herr Hieronimus aber absolut nichthaben;

Denn er glaubte, der Kirchbsf scv schicklicher zuDer abgestorbenen Leiber Ruh.