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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
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91. UebrigenS ist Ihnen von den Dingen allen,Welche damals unter uns vorgefallen,

Bis er Sie Nachts einst bei mir fand,

Lieber Hieronimus! nichts unbekannt.

82. Als er Sie damals dimittiret,

Hat mich Ihr Abschied sehr gerühret,

Er fuhr aber noch desto mehrUeber mich mit Verweisen her.

93. Fast hätte ich ebenfalls müssen reisen,

So zornig that er sich beweisen,

Und gewiß mit sehr vieler MühBefriedigte ich ihn mit Karesscn noch hie.

84. Indessen war doch seit diesen StundenSeine Neigung zu mir sehr verschwunden,

Weil eine junge neue KüchenmagdIhm besser als meine Person behagt.

65. Um nun meinen Kummer und MelancholeyenWegen Ihrer Abwesenheit zu zerstreuen,

Lebte ich nachher» etwas freiMit des alten Herren Lakei.

86. Als er aber unsre Vertraulichkeit gesehen,

Da half mir kein weiter Bitten noch Flehen,Sondern ich mußte alsofort,

Mit Sack und Pack, wandern von dort.

97. Da ich nun mit Geld ziemlich versehen,

Entschloß ich mich so lange durch die Welt zugehen,

Bis eine neue Gelegenheit sichZeigte zum künft'gen Unterhalt für mich.