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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
Seite
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17. Einst nämlich lag Fran Jobsen im Bette,

Und es kam ihr im Traum vor, als hätte .Sie ein gewaltiges großes Horn,

Statt eines kleinen Kindleins, gebvrn. ^

13. Dieses Horn nun tönte und krachte

So mächtig, daß ste darob erwachte, >

Und sie hat, seitdem sie erwacht,

OesterS darüber nachgedacht.

19. Eine Frau, welche sie über die Deutung gefraget,

Hat ihr damals zu ihrem Tröste gesaget: ^

Es zeige deutlich der Traum an,

Daß ihr Kind werde ein gewaltiger Mann.

20. Und daß seine Stimme ihn würde ernähren,

Er würde sie als Pfarrer lassen hören;

Denn das beweise klärlich und schön ^

Das große Horn mit seinem Getön.

21. Doch wollen wir uns hieran nicht kehren,

Die Zukunft wird die Bedeutung wohl lehren ^

Wenn das Kind zu seinen Jahren wächst.

Ich schreite nun wieder zum Text.

22. Die Mutter legte nun Windel und HcmderZurechte, und am dreißigsten September

Wurde dieselbe zu rechter Zeit

Durch die Geburt eines KnäbleinS erfreut. '

23. Welch ein Vergnügen gab dies dem Vater!

Himmel! wie freute sich der Senater!

Und wie sprang er nicht, als er da

DaS artige Büblein zur Welt sah. i.