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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
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Er war reich, hatte Schafe, Kühe und Rinder, > iAuch außer unscrm Helden noch viele Kinder,Sowohl von männlich-als weiblichem Geschlecht,

Und lebte übrigens schlecht und recht.

Hatte dabei einen kleinen Weinhandel, ,

War aufrichtig im Leben und Wandel,

Und sowohl im Rathhaus als daheim fromm,Dabei auch ein großer Oekonom.

Er war von Religion ein achter Lutheraner,

In der Philosophie aber nicht Kartesian- noch 'Wolfianer,

Weil er überhaupt weder Kartes, Wolsoder Kant

Noch sonst eigentlich Philosophie verstand.

Jedoch hatte er ein wenig studiretUnd ein Jahr lang das Gymnasium srequentiret, -Wußte folglich in so weit viel mehrAls sonst gewöhnlich ein Hochweiser Rathsherr. ,Er lieh gern Dürftigen und ElendenWenn sie etwas hatten zu verpfänden,

Nahm höchstens zwölf pro Cent davonUnd war sehr dick und klein von Konstitution.

übrigens und trank nach Appetite ^

Und bei seinem phlegmatischen Gcblüte,

Rauchte er manche Pfeife Tabak,

Und fand an Zeitungslesen Geschmack.

Doch oft litte er von überlaufender Galle ' <

An einem starken podagrischen Anfalle,

Doch hinderte ihn dieses niemals nichtZu verrichten als Rathsherr seine Pflicht.