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Des Welt-berühmten Engelländers Robinson Crusoe Leben Und gantz ungemeine Begebenheiten : Insonderheit Da er acht und zwantzig Jahre lang auf einer unbewohnten Insul bey dem Einfluß des grossen Strohms Oroonoko, auf der Americanischen Küste, gelebt hat. Von ihm selbst in Englischer Sprache beschrieben; Nunmehro aber um seiner Fürtrefflichkeit willen ins Teutsche übersetzt und mit artigen Kupffern gezieret
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Leben des Engländers

nem Land-Hause gebunden gehalten, aber nun, aufdesSchiffers Bitte, frey gelassen hatte. 4) Dieseaufdie Letzte loßgegebene Fünfe. Daß also, ohne diefür Griffet im Keller zurück behaltene fünf Gefangene,unser in allem Zwölfe waren. ^

Ich fragte den Capitain, ob er sich mit dieser Mann-schaft ans Schiff getraue? Massen ich vor mich, undFreyrag, meines Trachtens wegen der sieben noch zu-rück gebliebenen Gefangenen wohl nicht weg dürften,auch selber zu thun genug hätten, sie besonders zu bewa-chen,und mitLebens-Mittelnzu versehen.

Die fünfe im Keller betreffend,fand ich rathsamssie anStricken zu behalten. Doch brachte ihnen Freytagdes Tags zweimal zu essen und zu trincken, danemlichdie andern zween, (der Steuermann und Passagier,)den Proviant auf eine gewisse Ecke herbey,Freytag abervollends zu ihnen hinein tragen muffe.

Vor den zween Geißeln ließ ich mich in Beyseyn desCapitains sehen,der ihnen denn sagte, ich sey die Per-son , welche der Gouverneur beordert, aufsie acht zugeben, und gehe des Gouverneurs Befehl dahin, nir-gends hin ohne meine Erlaubniß einen Fuß zu setzen.Thäten sie es aber vor sich, würde man sie ins Casteelführen,und in Ketten und Banden schließen. Weil siemich nun niemals als einen Gouverneur sehen dürfften,so sZirte ich eine andere Person, und redete bey aller Ge-legenheit bald vom Herrn Gouverneur, bald vom Ca-steel,bald von der Besatzung, u. d. g.

Der Capitain hatte itzo keineSchwürigkeit mehr vorsich,als die zween Boote fertig zu machen, in dem einemdas Loch zu verstopfen, und Vvlck darauf zu sehen.

Zum Schiffer auf dem einen ernannte er seinen Passa-gier,

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