^ Lobinlon Crusoe. 28s
^ hierunddar, halb verzehret/ zerrissen und geschunden:^ Mit einem Wort, alle die Zeichen einer nach Uberwin-^ dünn ihrer Feinde hieselbst gehaltenen Sieges-Mahl-^ zeit. Ich sahe z Hirn-Schedel, 5 Hände, und etliche7° - HM- und Schien - Beine, samt vielen andern Glked-^ Massen, und Freytag gab mir durch Zeichen zu verste-^ hen, sie hätten vier Gefangene zur Mahlzeit herüber ge-^ bracht. Dreye davon wären verzehret, und der viecdee,Wf sich weisend, habe er seyn sollen. Es sey zwischenV ihnen und dem nächst-angräntzenden Könige (zu dessen^ Unterthanen er gehöret zu haben schiene,) eine grossef - Schlacht geschehen, eine starcke Anzahl Gefangene ge-^ neigt, und dieselbige alle von ihren Uberwindern anverschiedene O erter, eine Mahlzeit davon zu halten, ge-bracht worden; eben wie diese hier-gewesene mit denenE hieher gebrachten umgegangen.
Ich hieß ZreytaA alleHirnschaalen,Knochen,Fleisch,k t und was sonst übergeblieben, aufeinen Haussen zusam-»lr men legen, ein groß Feuer darunter machen,und alles zu22 Aschen verbrennen. Ich merckte, daß sich sein Magenm noch imerzu nach Menschen-Fieisch sehnte, und er seinerM Naturgemäß noch der vorige Cannibale sey. AlleinF ich bezeugte über die blosseGedancken und den geringsteni'!' Schein davon ein solches Grauen, daß er sichs kund zugeben nicht unterstehen durffte: Massen ich ihn auf einegewisse Weise mercken lassen, daß, wo ers thät, ich ihnK- übern Haussen Wessen wolle.
B Nach verrichteter dieser Arbeit kehreten wir nach un-
giil serm Casteel, und ich fieng an,meinen Wilden zu versor-gen. Erstlich gab ich ihm ein paar leinene Haftn ausK des armen Constabels Kiste, die ich ihm nach einer klei-B nen Veränderung ganh gut zurechte machte. Sodann
nähe-