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Leben des Engländers
den ganhen Tag zu Bette lag und weder aß noch tranch
Ich hätte vorDurft sterben mögen,war aber so schwach,daß ich nicht einmahl die Macht hatte aufzustehen odermir selbst einen Mund voll Wassers zu langen. Bethe-te wieder zu GOtt, war aber ganh verwirret, und wemder Verstand wieder kam, war ich so unwissend undtumm, daß ich nicht einmahl zu bethen verstund, son-dern lag nur und schrie: Ach GOtt hilss «nie ! GOnhilss mir ! GOtt ssy mir armen Sünder gnädig.'Ich glaube, ich habe r biß drey Stunden lang nichts an-ders gethan, biß der ?sroxylmu5 vorbey, da ich inSchlaff fiel und erst spat in die Nacht hinein aufwach-te. Als ich erwachte, spührte ich eine ziemliche Erqvi-ckung, war aber dabey matt und überaus durstig.Nichts destoweniger muste ich, weil in meiner ganhenWohnung kein Tropften Wasser zu finden, liegen blei-ben biß an den Morgen, und schliesswieder ein. In die-sem zweyten Schlummer hatte ich folgenden entsetzli-chen Traum.
Ich dachte,ich fasse auf der Erde, an der auswendigenSeite meiner Mauer, oben, wo ich gesessen, als derSturmnach dem Erdbeben gewehet, und sahe aus einergrossen schwachen Wolckc heraus in einer lichten Feuer-Flamme, die einen hellen Schein biß auf die Erde her-unter warff, einen Mann herab steigen. Er war allent-halben so glänhend als eine Flamme,so daß ich bloss nachihm hinschauen konte. Sein Wesen war so überausentsetzlich, daß sichs mit keinen Worten beschreiben läst.Als er mit dem Fuß auf die Erde trat, däuchte mich, derBoden zitterte, eben als zuvor beym Erdbeben, und dieZanhe Lufft schiene zu meinem Schrecken lauter Feuer-Flammen über und über.
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