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Leben des Engländers
an Boord legten, sprangen 6a Räuber auf unsere De-cken, und waren beschäfftiget, dieselbe samt dem Tau-werck alsofvrt einzuhauen. Wir bewillkommten siezwar mitMusqueten, halben Piquen, Spring-Kastenund dergleichen, und jagten sie zum zweyten mal vondem Verdeck herunter; Allein, damit ich den traurigenTheil unserer Geschichte nur kurh mache, als unsereMasten, Seegel und Tauen ganh zernichtet, drey vonunsern Leuten getödtet,und ihrer achte verwundet waren,musten wir uns ergeben,und als Gefangene nach Salee,so ein den Mohren zuständiger See-Haven ist, schlep-pen lassen.
Mir giengs da so elende nicht, als ich Anfangs besor-get: Ich wurde auch nicht, wie denen andern geschahe,»ns Land hinein an des Kaysers Hof gebracht, sondernvom Nauber-Capitain zur eignen Beute behalten, undals ein junger hurtiger Bursche, der ihm seine Sachenthunkönte, zu seinem Sclaven gemacht. Über die seltza-me Veränderung meines Zustandes nun, daß ich auseinem Kauffmann ein armseliger Sclave worden, warich gantz und gar nieder geschlagen, und dachte itzo zu-rücke an meines Vaters Prophetischen vilbours.daß ichnemlich würde ins gröste Elend gerathen, und niemandzum Heister haben, welches mich däuchte nunmehr alsowürcklich erfüllet zu seyn, daß es nicht ärger werden kön-te: Jtzt habe mich die Hand GOttes ergriffen, und seyan keine Hoffnung irgendeiner Erlösung nur zugeden-cken. Ach! aber diß war ein Vorschmack des mir nochbevorstehenden grossem Elends, wie aus dem Verfolgdieser Historie erhellen wird.
Weil mein neuer Schiffs-Capitain oder Herr michheim in sein Haus genommen, fieng ich an zu hoffen, er
würde
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