i Leben des Engländers
Aorck,als meiner Mutter Geburts- Stadt, gezogen,deren Freundschasst lauter wackre vornehme Leute ge- >wesen und den Namen K08M8M geführet, wovon ich Idann Kobinton Kreutrner genannt wurde; Jtzo abernennen und schreiben,durch die gewöhnlicheVerkehrung ,der Engländischcn Wörter, andere fowol, als wir selb- !sten, unsern Namen LKbl80L. Und so haben michauch meine Camaraden allezeit geheißen.
Von meinen zween ältesten Brudern war der eineObrist-Liemenant unter einem Engländischen Regi-ment zu Fuß in Flandern, welches vormals von demberühmten Obristen Lockhart commandiret worden,er verlohr aber seinLeben in derSchlacht gegen dieSpa-nier bey Dynkirchen. Wo der andere hingekommen,habe ich nie erfahren, so wenig als meine Eltern gewust, >
wo Ich hingeftoben. ' !
Weil man mich nun, als den dritten und letzten ^Sohn, zu keiner Handirung angehalten, wurde meinKopf gar zeitlich mit allerhand ausschweiffenden Ge-. dancken angefüllet. Mein Vater, so schon bey hohemAlter war, hatte mich zwar ein ziemliches lernen lassen,so weit man nemlich durch eine sorgfältige Erziehung zuHause, und etwa in einer öffentlichen Schule kommenkan, und wolte einen Juristen aus mir machen; Allein ,es gefiel mir nichts in der gantzen Welt so wohl, als das !See-Leben,und diese Begierde trieb mich gegen den Iwillen,ja gegen den Befehl meines Vaters, und ge- ^gen alles Ein-und Zureden meiner Mutter und ande-rer Freunde so starck,daß solche natürliche Zuneigung,welche mich in das nachgehends mir begegnete Elendgleichsam mitHaaren zog,schier recht 5ngl zu seyn schiene.
Mein