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XXII.
Joseph.
» findet in Joseph dem Juden ein kurzes Kapitel
von der Person Jesu Christi, welches sehr anzüglichist. Da dieses Kapitel sehr geschickt ist, die Philosophen unddie Feinde der Religion zu beschämen; so haben diese Herrennichts vergessen, um dasselbe ft'rr einen Zusatz auszugeben,der von frommen Betriegern zu Gunst des ChristemhumSlistig unterschoben worden sey. Damit Jedermann in denStand gesetzt werde, davon zu urtheilen, wollen wir erstlichuntersuchen, was für ein Mann jener berühmte Geschichte«schreiben des jüdischen Volkes gewesen sey; nachmals wollenwir die Stelle vorlegen, wovon die Rede ist; endlich wer,den wir die Beschwernisse durchgehen, welche der Verfasserdes philosophischen Handlexikons, in jenem Gewebe von Ver»leumdungen und Lügen, über diese Stelle auftvirft, die er seinehistorischen Untersuchungen von dem Lhristenthunre heißt.
. §. I.
j Der Geschichteschreiber Joseph stammte, wie er unsselbst berichtet, von einem der ersten priesterlichen Geschlech,ter ab; und seine Mutter war aus dem königlichen Geblüreder Asmonäer oder Macchabäer. Nach einer Erziehung,i die seinem Herkommen entsprach, wurde ihm die Negierungj einer Provinz aufgetragen; er wurde nachmals Beschloß«,
; ber der Kciegsheere, that sich im Kriege der Juden gegen! die Römer hervor, und wurde bey der Einnahme der FestungJotapcr, die er wider Vespasianen verkheidigte, zum Kriegs,
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- Jüd. Mrrch. 18.S.
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