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1 (1777) A - L
Entstehung
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564
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5§4 Glaube»,

gegen; und wir beweisen ihnen, baß uns die Vernunft ftlb,sten zu einer gänzlichen und vollkommenen Unterwerfungan die Wahrheiten des Glaubens lene. Wir geben ihnendiesen Knochen zu nagen, und schreiten zum folgenden Sähe.

Zweyter Satz.

Die Gewißheit derGlauberrswahrheiten hält der Gewißheitder metaphysischen Wahrheiten, die zum Besten be-wiesen sind, die Wage.

Ehe wir zum Beweise unftrs Sahes kommen , ist esrathsam, erliche Begriffe vorauszuschicken, welche behülftlich seyn mögen, die Wahrheit des Satzes leichter zu crken«nen und zu empfinden.

1. Die Gewißheit oder Versicherung von Dingen, dieman uns qlsWahrheitenvsrkrägt, muß nochwendig indemVerhältnisse und im Gleichmaaße mit Len Beweggründen skrHeu, die wir haben , um jene Dinge zu glauben , und alsWahrheiten anzunehmen.

2. Wenn von einer Sache die Rede ist, welche mannur aus Vernunftschlüssen erkennen kann, so steht die Ge-wißheit im Gleichmaaße mit der Klarheit, womit wir ein-sehen, daß uns die zween Ausdrücke eines Satzes nur dienämlichen Begriffe vorstellen. Also bin ich versichert, daßdas Dreyeck eine Figur von dreyen Seiten und von dreyenWinkelnist, weil der Begriff eines Dreyecks, und der Be-griff einer Figur von dreyen Seiten und dreyen Winkeln,nur einen und denselben Begriff ausmachen.

z. Wenn es auf eine Sache, die geschehen ist, an-kömmt, so steht die Gewißheit in dem Verhältnisse, mit demAnsehen jenes oder jener, welche die Wahrheit der geschehe-nen Sache bezeugen. Findet man also bey den Zeugen alles,

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