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1 (1777) A - L
Entstehung
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331
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Dreyeinigkeit. -zi

IV.

Die meisten Schlußmacher werfen auch den Christenvor : sie glauben, daß Drey Eines, und Eines Drey sey.

*

Diese Schlußmacher schießen in die Luft. Die Christenglauben an einen Gott, und an drey Personen in Gotte.Lins bezieht sich auf die göttliche Wesenheit: Drey beziehtsich auf die Personen. Sie haben niemals geglaubet, daßeine Wesenheit drey Wesenheiten, oder drey Personen einePerson seyn. Sie haben also niemals geglaubet, daß Ei-nes Drey, oder Drey Eines wäre.

V.

* Origenes ist der Erste gewesen, welcher den Unsinn,das Mischmasch von der Dreyeinigkeit in den Schwanggebracht hat, die man seit Justinen vergessen hatte.

* * *

Der alte Bolingbroke führet eine kühne, spöttrischeSprache, die voll Nachdrucks zum Schimpfen ist; und da-rinnen besteht all sein Verdienst.

Von dem Tode des heiligen Justins, welcher im Jahre167 die Marter ausstand, bis rvrigenes bekannt wurde,sind kaum mehr als vierzig Jahre; und eben in diesem Zwi-schenräume der Zeit haben dis berühmtesten Schriftsteller sichhervorgekhan, die vor Constantinen im Christenthume wa-ren. Man sehe da, wie die Dreyeinigkeit von Justinen bisauf Origenes vergessen worden sey. In dieser Zeit sind Athe-nagoras, Tatian, Theophilus von Antiochien, der heili-ge Irenäus, Tertulltan, Clemens von Alexandrien, undnoch andre erschienen, von denen alle das Geheimniß derDreyeinigkeit abgrhandelt, und davon, als von einem Lehr,

säße

* wichtig. Unters, sr. Rap.