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Bibel.
Im Jahre der Welt zz l6 wurde das stolze Babylon,die herrlichste, die reicheste, die mächtigste aller Städte inOsten, die Hauptstadt eines der größesten Reiche, das je,mals gewesen war, von den Medern und Persern erobert,wie Herodotus und Xenophon erzählen. Aber schon dreyhundert Jahre vor diesem großen Unfälle hat ihn Jsaiasdurch diese lebhaften Schilderungen vorgesteller: * „ Weinet„ und heulet! Sehet der Tag des Herrn! sehet die Strafe„ Babylons, wie sie Jsaias der Sohn Amos gesehen hat!„ Ich sehe die Babylonier, wie furchtsame Rehe, wie„ Lämmer ohne Wehre, fliehen; Niemand wird die Streb„ ter,den verhimmeln; das Schrecken hat alle Herzen einge«„ nommen. Ich will die Meder gegen sie erwecken, spricht„ der Herr, welche nicht für Gold und Silber zu Felde zie,„ hen. Alles, was ihnen aufstößt, wird unter ihren Streb„ chen fallen; alle, die ihnen begegnen, werden niederge-„ hauen werden; die schwängern Weiber, und die säugen-„ den Kinder werden eben nicht verschonet werden. Das„ prächtige Babylon, welches über so viele Könige geboth,„ jenes so berühmte Denkmaal des chaldäischen Stolzes,„ wird in den gleichen Zustand, wie Sodoma und Gomor-,, rha, versehet werden, wovon man heut zu Tage keine Spur„ mehr antriffc,,. Ohngefähr Hundert Jahre vor der Be-lagerung Babylons, und eben zu der Zeit, wo die chaldäischeMacht unter dem großen Nabnchodonosor seinen höchstenGipfel erreichet hatte, saget Jeremias verschiedene Umständevon der Eroberung dieser Stadt vor; und was dabey dasMerkwürdigste ist, saget er durchaus die nämlichen Umstän-de vor, welche die erfahrensten griechischen Geschichteschrei,ber uns nachmals erzählet haben.
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Gleich,