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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
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310
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Ahndung.

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ne blosse Negation des beschränkten, oderetwas für das höchste Wesen unzulängliches,wenn wir irgend eine positive Bestimmungstehen lassen wollen.

Es ist unmöglich, Gott mit unsern Be-griffen, selbst unsern höchsten Ideen zu fassen,und sein Wesen erkennen zu wollen. Nureinen Gedanken haben wir, der ihn nichtbloss auf menschliche Weise nennt, und sichdoch in Worte fassen lässt: Gott ist der Al-leinheilige. Wir kommen zur Idee der Gott-heit durch die höchste Idee des Ideals derVernunft, indem wir ihn als die absolute Ein-heit des Urgrundes im ewigen Seyn der Din-ge denken , und darin als heilig, W as wirtnehr von ihm sagen , ausser dem blossen Ge-fühle der Andacht, ist auf menschliche Weisegesagt, und gilt nur als Symbol, indem esjederzeit entweder als blosses Bild anerkanntwird, oder der Antinomie unterworfen ist,indem wir etwas endliches mit in die Erkennt-nis Gottes ziehen wollen.

Wenn wir Gott zum Beyspiel als denewigen Vater, oder nach ähnlichen Vorstel-lungsweisen , verehren, so ist die Benennunghier schon nur bildlich gemehlt, indem wir

uns