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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
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Ahndung.

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liclikeit der Moralität oder der Religiositätgeführt wird s und wollen wir uns vorzüg-lich mit denjenigen verständigen, welche bis-her über Religion philosophirt haben : so müs-sen wir vor allen Dingen auf den Unterschiedachten, welcher zwischen derjenigen Geinüths-stimmung, die unmittelbar die Religiositätausmacht, und dem Enthusiasmus stattfindet, welcher erst durch diese Gemüths-stimmung herbeygeführt wird, und wodurchdie Religion erst ein eignes Motiv als Antriebzur Erfüllung unserer Pflichten erhält,

Religion besteht dem religiösen unmittel-bar in einer gewissen Gemüthsstimmung, unddiese enthält ihm dann ein Motiv zur gutenHandlung, Die Gemüthsstimmung, welchereligiös macht, ist nun zunächst offenbar einebesondere Stimmung des Gefühls ; ihr Wesenbesteht weder im Handeln noch im Wissen,sondern im Gefühl_und was sie für Handelnund Wissen seyn soll, das wird sie erst durchdas Gefühl, und dieses religiöse Gefühl istes, welches ich Ahndung des Ewigen im End-lichen nenne.

Diese religiöse Gefuhlsstimmung sollaber ein eignes Motiv werden, zur guten

Hand-