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Wissen, Glaube und Ahndung
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187
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Ahndang.

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haben den Begriff der Wirkung, sehen abernicht ein, wie sie aus ihren Ursachen erfolgt.Für unsre Beobachtung zeigt sich also hiereine umgekehrte Kausalreihe, welche vonder Wirkung zur UrsachfVortgeht; dies istalso dem Verhältniss in einer Reihe von Mit-teln und Zwecken analog, wo auch das Mit-tel die Ursachj des Zwecks ist, aber nur umdes Zwecks willen gewählt! wird. Wennalso der Naturbeobachter mannigfaltige Ver-hältnisse von Ursachen auffindet,' welche ge-rade so nothwendig waren, um eine gewisseWirkung möglich zu machen, so stellt er siehdies bildlich als ein Verhältniss der Mittel zumZwecke vor, als oh jemand absichtlich dieseMittel gewählt hätte, um die letzte Wirkungals Zweck hervorzubringen. Die gewöhn-liche physiologische Beobachtung der Zweck-mässigkeit in der innern Zusammenstimmungder Theile in einem sich selbst erhaltendenNaturprodukte, ist also nichts, als eine Um-kehrung der Kausalreihe für die Beobachtungin -welcher die Worte, Zweck, Absicht undMittel nur bildlich, eingeführt sind.

Diese bildliche Vorstellung bekommt aherin der That einen sehr hohen Grad von Illu-sion , der sie als wirklich für die Natur gel-tend