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Wissen, Glaube und Ahndung
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Ahndung-

aucli die Gesetze des Ewigen im Endlichender Natnr anerkennen, durch welche Artdes Fürwahrhaltens wird dieses nun wohlmöglich seyn '?

Im Glauben ist nichts positives als derGlaube an das ewige Gut, jede nähere Be-stimmung der ewigen Ordnung der Dingedenken wir uns nur durch Ideen, aus derNegation der Schranken des Endlichen. DerBegrilt des Endlichen, in welchem alles unserWissen befasst ist, wird also in der Ideeschlechthin als aufgehoben gedacht, wie sollnun die Idee mit ihrer Negation Zusammen-kommen , indem wir das Gesetz des Ewigenim Endlichen anerkennen ? Wir haben in derIdee des höchsten Gutes ein Gesetz für dieewige Ordnung der Dinge , diese wird aberfür die Erscheinung in der Natur auf endli-che. Weise wiederhohlt, wie sollen wir ihroberstes Gesetz in der Erscheinung wiederfinden ?

Die Idee gilt nicht im Endlichen, derBegriff ist im Endlichen festgehalten, und er-reicht nie das Ewige, aber das Gesetz desEwigen gilt doch für das Endliche^ durchwelches dritte sollen wir dieses aulfassen ? In

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