Glauben. 13 1
am Ende ein unbestimmtes Urtheil, dass et*was ist, was es auch sey, übrig, welchesauf ein Seyn an sich geht. Gibt es Erschei-nungen , so muss doch etwas seyn, das er-scheint; gibt es Schein, so muss doch etwasseyn , dem es scheint. In alle diesem ist kei-ne gültige Schlussfolge. Wir haben zwardas Wort Erscheinung dahin bestimmt, dasäin der Erscheinung ein Seyn an sich zwarnicht erkannt wird, wie es ist, aber doch er-scheint, dann ist der Satz analytisch, und jfolgt aus der blossen Wortbestimmung,"wenn ~~
etwas erscheint, so ist auch etwas an sich,das erscheint. Aber in dieser Bedeutung kön-nen wir ohne durch den Glauben auch nichtsagen, dass wir in der Natur Erscheinungenerkennen , wir könnten die Naturerkenntniss jfür sich ~a uch für blossen Schein nehmen. “
Sagen wir denn nun gibt es Schein, so muss JX .
doch auch etwas seyn_dem es scheint, so 5
wäre das nur dann wahr, wenn es an sich —
einen Schein gäbe; aber wir sind uns selbstnur Erscheinung, und so durchaus in denKreis des Scheins befangen, den wir mit kei-nen Schlüssen zu durchbrechen vermögen.
Die Gegenstände unsrer Erfahrung sind unsblosse'; Erscheinungen , denen ausser unsererErkenntniss keine Gültigkeit zukomint, aber
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