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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
Seite
120
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(ISO

Glauben.

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Auf

, Der Vorzug, den das “Wissen vor deinGlauben voraus hat, liegt in der Anschauung,jede Erkenntniss wird gewust, wenn der Ge-genstand derselben als solcher in der Anschau-ung gegeben ist. So gehören alle Wahrneh-mungen zum Wissen, weil sich uns darinein Gegenstand in sinnlicher Anschauungzeigt, auch alle mathematischen Gesetze ge-hören zum Wissen, indem wir uns ihrer durchdie reme Anschauung bcwust werden, end-lich alle Gesetze der metaphysischen Natur-lehre , z. B. die Beharrlichkeit der Substanz,und das Gesetz der Kausalität, gehören gleich-falls zum Wissen, denn wir erkennen da-durch nur in Rücksicht der Gegenstände derErfahrung, deren nothwendige Verknüpfungin diesen Gesetzen erkannt wird , und dieuns nur in der Anschauung selbst Vorkommen,denn ohne diese Anschauung würden solcheGesetze leer, und ohne Anwendung bleiben.Wenn ich hingegen mein Daseyn als ewigerkenne, so beziehe ich mich darin auf mich,der doch auch in innerer Anschauung erkanntwird, aber ich weiss doch nicht um meineEwigkeit, sondern ich glaube nur daran,denn dem Gegenstände der innern Erfahrung4 widerspricht die Ewigkeit, wenn ich nichtim Stande bin, ein anderes Seyn desselben

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