Wissen.
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So wiesle also noch ganz mit ihrem Sküne befangen ist, beurtheilt sic den Werth derDinge nur darnach, wie sie ihr Lebensgefühl.begünstigen oder hemmen, sie gibt dem An-genehmen den Werth, dem Unangenehmenden Unwerth, und handelt dem gemäss , in-dem sie bloss nach Genuss strebt, und widri-ge Empfindungen abzuwehren sucht.
Wenn sich aber der Verstand auszubildenanfängt, so mengt sich gleich mit dem [blosssinnlichen Interesse ein eignes Interesse desVerstandes, welches den eigentlich eigen-nützigen Trieb nach Glückseligkeit belebt.Denn nun sieht die Vernunft ihren Werth inihrem ganzen Wesen, und vorzüglich in ih-rer Bildung, sie beurtheilt die Dinge nichtbloss nach ihrer Annehmlichkeit, sondernauch nach ihi-em Nutzen, sucht ihr Glücknicht bloss im Genüsse, sondern sucht in'Ver-gleichung mit andern zu gelten. Das höch-ste Bestreben dieses Triebes ist sich so vielmöglich der Vollkonnnenheit zu nähern, undin dieser Annäherung Selbstzufriedenheit zufinden.-
Mit dieser Bildung des Verstandes ent-wickelt sich ihr denn auch das Wesen der
Vor-