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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
Seite
51
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und Ahnden.

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Soll die Substanz aber an sieb seyn, so istsie durch ihre Theile gegeben, ihrer Theil-barkeit muss eine bestimmte Grösse zukom-men , sie muss entweder bis zu einer gewis-sen Glänze gehen, wo alsdann einfache Theileübrig bleiben, oder sie muss unendlich seyn,so dass die Substanz aus unendlich vielenTheilen zusammengesetzt wird. .Allein diesebeyden Behauptungen enthalten den nemli-chcn Widerspruch in sich, wie die vorher-gehenden. Die Substanz in der Sinnenweltkann nicht an sich seyn, sondern es kommtjedem Gegenstände der Anschauung eine ste-tige Grösse zu.

Ferner das Gesetz der Natumotliwen-digkeit ist nicht genugsam um eine vollendeteReihe. [der Gründe, und Folgen in der Na-tur darzustellen , indem jede Veränderung ei-ne andere voraussetzt, welche der Grund ist,warum sie in einer gegebenen Zeit angefan-gen 1 hat. Die Unvollständigkeit in' der Na-tur durch eine Kausalität mitFreyheit ergän-zen zu wollen, geht aber eben so wenig an,indem diese dem Gesetz der Naturnothwen-digkeit widerspricht. Die Reihe der Verän-derungen in der Sinnenwelt ist also unvoll-endbar, und gehört nicht zum Seyn der Din-ge an sich.

D s

End-