iß Wißen, Glauben
aussieht, dass sich noch nicht viel dazu sagenlässt. Indessen scheint man darin geradezumit Gott und aus Gott zu beginnen, und waskann einem da wohl noch fehlen, wenn manden einmal hat? Am weitläuftigsten hat Prof.Wagner bisher in seiner Idealphilosophie da-von gesprochen. Diese ist aber als wahrePhantasmagorie über den Grundsatz erbaut,dass Philosophie und Poesie völlig eins seyen,ist so durch und durch Phantasienstückchenselbst ohne den Versuch zu systematischerKonsequenz , dass es viel zu früh wäre, umden kaum angefangenen Traum schon deutenzu wollen.
Gar lächerlich nimmt es sich aus, wennbey diesen Schülerarbeiten der Verfasser seineUngebildetheit so ganz treuherzig dem Pub-licum aufheften will, indem er meint, erschreibe blos darum anfangs so tumultuarischund verworren, weil das Publikum noch garnicht vorbereitet sey, seine neuen hohen Ge-danken zu fassen. Sobald er aber irgendselbst in Sprache und Form sich gehörig ge-bildet hat, so läuft seine ganze Entdeckungauf nichts, als einen mehr oder weniger gutverstandenen Leibnitzianismus oder Spinozis-mus hinaus. Also genug hiervon, wir wen-den uns an die Kritik zurück.
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