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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
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308
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3°8 Ahndung.

und es entstellt für die Almdung ein. Vertan*gen von den Banden des Endlichen befreytzu werden, und sich selbst bey Gott wieder-zu finden.

Betrachten wir hingegen unser-Liehennur in der Erscheinung, und sehen, wir dannwie der Geist des Ewigen sich in der Naturdurch uns am reinsten ausspricht: so findenwir uns in dem Kampfe mit einer fremden,uns überlegenen Gewalt um die göttlicheKraft in uns zu üben ; es ist uns aufgegeben,das fremde Gesetz der Tugend und des Rech-tes in der Natur erst zu stiften, oder wie an-dere sich ausdrücken, ein Reich Gottes aufErden zu gründen, wo es schon verdienst-lich für jeden Einzelnen ist, einen Schritt-weiter gethan zu haben. Als ein Fremdlingedlerer Abkunft, entsprungen .aus einer höhe-ren Welt, tritt das Vernünftige in der Naturauf, und die Erscheinung seines-Lebens mitden Ideen, von Tugend und Recht ist diehöch-ste Schönheit, die siegende Kraft der Ideedurch Tugend und Recht, das Erhabenste inder Natur.

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